Das verschwundene Sudetenland
Eröffnung Sonderausstellung

Über 60 Besucher interessierten sich am 24. August 2017 im AmbrossGut für die landschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen im Sudetenland. Eindrucksvoll schilderte Historiker Guntram Petzold die Geschichte und Hintergründe der Tragödie um das Sudetenland. Für Besucher des AmbrossGutes ist diese Ausstellung ist noch bis 22. Oktober 2017 von Mittwoch bis Sonntag 11 Uhr bis 17 Uhr zu sehen.
Eintritt: Erwachsene 3,00 €, Kinder frei.

Initiiert wurde sie von der Organisation „Antikomplex“, die 1998 von einer Gruppe Studenten in Prag gegründet wurde. Mehrere dutzend Fotopaare, die zwölf Regionen des Sudetenlandes jeweils vor und nach der Aussiedlung der Deutschen im Bild festhalten, geben einen Einblick in diese Problematik. Gleichzeitig erfährt man mehr über das Verhältnis der Menschen zur deutschen Kultur, über die Experimente der kommunistischen Regierungen, über das Verschwinden von alten und Entwicklung neuer Traditionen und über das gegenwärtig wachsende Interesse an der fremden und lange Zeit tabuisierten Vergangenheit.

Die Ausstellung „Das verschwundene Sudetenland“ zeigt nüchtern die Folgen des fast kompletten Bevölkerungsaustausches nach dem zweiten Weltkrieg. Es versucht, die alten politischen Debatten zu umgehen und führt zu ganz aktuellen Fragen: Was ist alles verloren gegangen? Was kann man heute noch retten?
Sie ist ein tschechischer Beitrag zur kritischen Aufarbeitung von Zwangsaussiedlung der Deutschen nach 1945. Sie wurde zum ersten mal im Jahr 2002 präsentiert. Seit dem wandert sie ununterbrochen durch Tschechien, Deutschland, Österreich und Polen.













































































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